Nach einer von Rückschlägen gekennzeichneten Saison auf dem Höhepunkt seine besten Ergebnisse zu liefern, zeugt von großer Reife – und natürlich auch enormer Klasse. Dass Selina Kastl zur Riege dieser unbeirrbaren Sportlerinnen zählt, die Dellen in ihrer Entwicklung als Motivationshilfe begreifen, hat die junge Neubauerin nun bei den Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften in Kasachstan mit dem Gewinn der Goldmedaille in der 4 x 7,5-km-Staffel bei den Juniorinnen eindrucksvoll belegt. Ein starker siebter Rang im Einzelrennen komplettierte für die Biathletin eine WM, „die für mich gar nicht besser hätte laufen können – es war Wahnsinn“.