Wenn Ertac Tonka über die WM spricht, dann ist schnell klar: Das frühe Aus der Türkei geht ihm nahe. Der 38-Jährige, geboren in Marktredwitz und heute in Hof zuhause, hat beide Spiele verfolgt – trotz der unbequemen Anstoßzeiten tief in der deutschen Nacht. „Vor allem, wenn du mit so einer großen Erwartung da reingehst und die Spiele verfolgst, früh aufstehst“, sagt er. „Dann hast du dir ja auch etwas erhofft. Und wenn du dann zwei solche Spiele ablieferst – das bricht einen schon.“