Zwei Hedgefonds-Manager aus Connecticut und Palm Beach haben die amerikanische Fußballrevolution finanziert. Und jetzt ist sie vorerst vorbei. Ken Griffin, Gründer des Investmentgiganten Citadel, und Scott Goodwin, Mitgründer von Diameter Capital Partners, hatten im Sommer 2024 gemeinsam die Verpflichtung von Mauricio Pochettino als US-Nationaltrainer gestemmt – weil US Soccer das Gehalt schlicht nicht aus eigener Kraft stemmen konnte. Rund sechs Millionen Dollar pro Jahr, der teuerste Nationaltrainer in der Geschichte des amerikanischen Fußballs, finanziert wie eine Unternehmensübernahme. Goodwin war bei jedem US-Spiel persönlich im Stadion, um seine Investition zu beobachten. Am Montagabend in Seattle endete sie mit einem 1:4 gegen Belgien.