Bayreuth - Die Zahl der Betriebe nimmt ab, die Zahl der Tiere bleibt konstant. Das ist seit Jahren die Situation bei den Rinderhaltern nicht nur in Oberfranken. Trotzdem konnte der Rinderzuchtverband Oberfranken im abgelaufenen Jahr 2015 wieder Rekordergebnisse einfahren. So lag der Nettoumsatz bei über 17 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von rund einer Million Euro im Vergleich zum Vorjahr. Wie Zuchtleiter Markus Schricker bei der Versammlung der Kreiszuchtgenossenschaft Bayreuth erläuterte, wurde der Großteil der vermarkteten Tiere in die Türkei exportiert. Aber auch Länder wie Usbekistan oder Marokko hatten Interesse vornehmlich an oberfränkischen Kalbinnen - das sind Kühe ohne Nachwuchs - und Jungrindern.
Wirtschaft Eine Milchkuh für Nordkorea
Von Stephan Herbert Fuchs 11.01.2016 - 00:00 Uhr