Winterspiele in China Wasmeier zu Olympia: IOC hat "absolut den Faden verloren"

Kritisiert das IOC im Hinblick auf die Winterspiele in China: Der ehemalige Skirennfahrer Markus Wasmeier. Foto: Stephan Jansen/dpa

Ski-Olympiasieger Markus Wasmeier hat die Rolle des Internationalen Olympischen Komitees im Hinblick auf die anstehenden Olympischen Winterspiele in China kritisiert. "Das IOC hat da selbst absolut den Faden verloren, um Olympia weiterhin auch dahin zu bringen, wo auch dem Wintersport gefrönt wird", sagte der Doppel-Olympiasieger von 1994 im Riesenslalom und Super G in einem Interview mit Sportradio Deutschland und fügte hinzu: "Aber es waren natürlich, speziell wenn man Lillehammer vergleicht, eigentlich keine Olympiaden mehr.

Berlin - Ski-Olympiasieger Markus Wasmeier hat die Rolle des Internationalen Olympischen Komitees im Hinblick auf die anstehenden Olympischen Winterspiele in China kritisiert.

"Das IOC hat da selbst absolut den Faden verloren, um Olympia weiterhin auch dahin zu bringen, wo auch dem Wintersport gefrönt wird", sagte der Doppel-Olympiasieger von 1994 im Riesenslalom und Super G in einem Interview mit Sportradio Deutschland und fügte hinzu: "Aber es waren natürlich, speziell wenn man Lillehammer vergleicht, eigentlich keine Olympiaden mehr. Annähern war vielleicht noch Vancouver, aber das war halt einfach eine andere Zeit mit 100.000 Besuchern auf der Strecke. Das geht jetzt gar nicht mehr. Unmöglich."

Unter Bezug auf die aktuelle Corona-Situation sagte der 58-jährige Bayer: "Aber das Land China ist da schon ein schwieriges Land. Vor allen Dingen jetzt mit Corona ist es noch problematischer, weil die halt dann im Prinzip für alles freie Hand haben. Die können entscheiden, ob einer auf die Piste geht."

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