3G plus Bayreuther Winterdorf eröffnet

Barbara Struller

Während vorne schon die ersten Crêpes und Bratwürste verkauft werden, wird im Winterdorf hinten noch gehämmert und gewerkelt. „Wir haben noch ein bisschen was zu erledigen“, sagt Winterdorf-Betreiber Max Vogel. Mit dem Wetter haben er und Heide Vogel am Eröffnungstag wirklich Glück gehabt. Auf den nasskalten Donnerstag folgte ein zwar kühler, aber sonniger Freitag.

Bayreuth - Eigentlich die richtigen Temperaturen für einen Glühwein. Familie Feilner aus der Fränkischen Schweiz gönnt sich gleich die erste Tasse bei ihrem Besuch in Bayreuth. Bis zum Saisonende am 31. Dezember bleibt das Hüttendorf auf 700 Quadratmetern vor dem Alten Schloss stehen.

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Zugangsvoraussetzung ist 3G plus: Geimpft, genesen oder PCR-getestet und eine Registrierung mit der Luca-App oder schriftlich am Einlass. „Es war eine unternehmerische Entscheidung“, sagt Winterdorf-Geschäftsführer Vogel. Die ursprünglich geplante 3G-Regel hätte nach den Auflagen der Stadt bedeutet: Maximal 500 Besucher, Masken bis zum Platz, Bedienung am Tisch und leise Musik im Hintergrund, sagt Vogel.

Von den wütenden Kommentaren auf Facebook hat Max Vogel gehört: „Über das richtig oder falsch kann man bis in alle Ewigkeit diskutieren.“ Er freut sich auf den Auftaktabend und eine schöne und hoffentlich unbeschwerte Zeit nach einem Jahr Zwangspause.


Info: Die Veranstalter haben das Gelände eingezäunt, um die Einhaltung der 3G-plus-Regel sicherzustellen. Es gibt ausgeschilderte feste Ein- und Ausgänge zum Gelände. Die Gäste des Winterdorfs werden gebeten, sich vor dem Betreten die Hände zu desinfizieren.

Lediglich im Eingangsbereich gilt eine Maskenpflicht – auf dem restlichen Gelände können sich die Besucher ohne Maske bewegen. Es gibt auch keine Regelungen zum Mindestabstand und es besteht freie Platzwahl, sofern keine Reservierungen vorhanden sind. Zum Wohl aller Besucher ist bei Krankheitssymptomen von einem Besuch abzuraten.