Die Staatsregierung will mit einem bayerischen Beteiligungsgesetz sicherstellen, dass Kommunen und Bürger stärker als bisher von den Erlösen von Windkraftanlagen und Solarparks profitieren. Dazu sollen ab dem kommenden Jahr die Betreiber neu errichteter Anlagen verpflichtet werden, die Standortkommunen und auch deren Bewohner finanziell an den Einnahmen aus dem Stromverkauf zu beteiligen. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sollen dann an die Kommunen 0,2 Cent je eingespeister Kilowattstunde fließen, den Bürgern sollen die Betreiber zusätzlich ein Angebot in Höhe von 0,1 Cent je Kilowattstunde unterbreiten. Pro Anlage und Jahr rechnet Aiwanger mit einem Auszahlungsbetrag von insgesamt 20 000 bis 40 000 Euro.