Matthias Bäumler

Aus vier mach zwei. So lässt sich das Vorhaben des Unternehmens common-sense-energy mit Hauptsitz in Arzberg beschreiben, das am Donnerstagabend im Wunsiedler Stadtrat die erste planungsrechtliche Hürde überwand. Grob gesagt handelt es sich um ein Repowering des von dem Unternehmen betriebenen Windparks Stemmasgrün mit vier Anlagen. Diese sind mittlerweile 23 Jahre alt und mit einer Nabenhöhe von 70 Metern vergleichsweise klein. Das Unternehmen baut die alten deshalb ab und ersetzt sie durch zwei neue, wesentlich größere. „Wir werden allein mit einer der neuen Anlagen mehr als die doppelte Menge Energie erzeugen. Statt der bisher jeweils 600 Kilowatt, zusammen also 2,4 Megawatt, kommt eine der geplanten Anlagen bereits auf 6,5 Megawatt“, sagt common-sense-energy-Geschäftsführer Andreas Abitz im Gespräch mit unserer Zeitung.