Wiesenfest Weißenstadt Spiele und Enten sorgen für beste Laune

Weißenstadt feiert wieder Wiesenfest. Endlich! Die Kinder genießen den Festzug, die Wettbewerbe und den Rummel. Die Eger nehmen quietschgelbe Enten in Beschlag.

Ein Highlight für die Kinder: Das Wiesenfest in Weißenstadt. Foto: Florian Miedl

Schulleiterin Ulla Straub ist überzeugt: „Früher wie heute leisten Gesellschaftsspiele einen wertvollen Beitrag zur kindlichen Entwicklung.“ Deswegen hat die Schulleiterin den Wiesenfestzug heuer unter das Motto „Weisteedener Spielesammlung“ gestellt. Alte, aber keineswegs aus der Mode gekommene Spiele tauchten am Montag im Festzug auf: Mensch ärgere dich nicht, Memory oder Mikado. Begleitet wurden die Schulkinder von Fahnenträgern, Ehrengästen, Stadt-, Eltern- und Seniorenbeirat. Natürlich durften auch die Kindergarten-, Vorschulkinder und der Hort nicht fehlen. Auch die fünfte und sechste Klasse der Mittelschule Kirchenlamitz liefen im Zug mit. Musikalisch begleitet wurde die bunte Menschenschlange von den Krebsbackern und dem Spielmannszug Kirchenlamitz. Auf dem Festplatz angekommen, gab es Vorführungen der Kinder: ein Flashmob-Lied und „Lollipop“. Auch das gemeinsame Singen des Heimatliedes „Im schönsten Wiesengrunde“ durfte nicht fehlen. Und dann ging es endlich an die Spiele: Beim Schubkarren-Wettrennen, Eierlauf, Mensch ärgere dich nicht und Torwandschießen konnten sich die Kleinen gegeneinander messen. Ulla Sturm dankte allen, die zum Gelingen des Festzuges beigetragen hatten: „Nur durch Engagement und Fleiß aller kann eine kleine Schule das stemmen!“

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Entenrennen auf der Eger

Bereits am Sonntag hatten die Weißenstädter ihren Fluss wieder in Beschlag genommen. Denn lange war es ruhig gewesen auf der Eger in Weißenstadt. Zu lange. Doch am Sonntag war es wieder so weit: Sage und schreibe 2200 gelbe Quietscheentchen bahnten sich unaufhaltsam ihren Weg zum Ziel. Das Weißen-städter Entenrennen konnte endlich wieder stattfinden. Bürgermeister Frank Dreyer gab – mit Megafon in der Hand – den „Sportkommentator“ und sorgte für Stimmung, während die Gummienten gemächlich, aber zielstrebig den Flussabschnitt hinter dem Wiesenfestplatz passierten. Mit Hochspannung verfolgten viele Zaungäste auf den Brücken und am Ufer der Eger das Geschehen. Das Ziel: ein Plexiglas-Rohr am Wehr. Die Enten, die es da hinein schafften, waren Gold wert: Insgesamt zehn Preise wurden vergeben, darunter Gutscheine für die Therme, ein E-Scooter oder eine Fahrt mit dem Heißluftballon. „Danke an alle, die eine Ente gekauft haben“, sagte Holger Grießhammer, Vorsitzender des Vereins Weißenstädter Entenrennen. Der Erlös dient wieder einem guten Zweck. So sollen Holzliegen für den Weißenstädter See angeschafft, und es soll auch noch etwas für die Kinder getan werden. Grießhammer dankte den Sponsoren und seinem Helferteam für die Unterstützung.

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