Statistisch spricht allerdings nicht viel für die Sachsen. Das Team aus dem Erzgebirge hat in 31 Partien nur zehn Punkte gesammelt, einen Gegentorschnitt von 4,6 und trifft selbst im Schnitt nur 2,1 Mal pro Partie.
Gerade der Sturm ist die EHV-Problemzone: Mit Miroslav Jenka (13/19) und Petr Gulda (8/12) haben nur zwei Spieler mehr als 19 Scorerpunkte auf dem Konto – beim EHC sind es neun – und diese beiden haben zusammen weniger Punkte gesammelt als der Bayreuther Topscorer Michael Bartosch (18/38) allein.
Die Abwehr ist – auch wenn sie sich zuletzt etwas stabilisieren konnte – mit 142 Gegentreffern die zweischlechteste der Liga. Rufen die Tigers ihre Leistung der vergangenen Wochen ab, dann kann der Sieger eigentlich nur EHC Bayreuth heißen.