Dies bestätigte Felix Hanft, Geschäftsleiter beim Landratsamt auf Anfrage unserer Zeitung. Wo  sich der Schüler angesteckt hat, sei derzeit unklar. Das Gesundheitsamt steht laut Hanft in engem Kontakt mit einem Sportverein, bei dem der Schüler trainiert. „Wir haben die Trainingslisten angefordert, die Kontakte lassen sich relativ leicht nachvollziehen. Es besteht also kein Grund zur Panik“, betont Hanft. Auch bei dem Sportverein seien mehrere Jugendliche in Quarantäne. „Insgesamt gehen wir derzeit von rund 30 Kontaktpersonen aus.“

Unterdessen hat die Schulleitung des Gymnasiums Ernestinum in einer Mitteilung an die Eltern „vorsorglich“ darauf hingewiesen, dass „Kontaktpersonen einer Corona-infizierten Person keinesfalls die Schule betreten dürfen, selbst wenn aus Zeitgründe noch keine Quarantäne-Anordnung des Gesundheitsamts ergangen ist“, heißt es  Schüler mit eindeutigen Krankheitssymptomen wie beispielsweise Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starke Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürften ebenfalls nicht in die Schule kommen dürfen. Bei leichten Erkältungssymptomen wie Schnupfen oder gelegentlichem Husten sei ein Schulbesuch erst möglich, wenn innerhalb von 24 Stunden keine Symptome mehr auftreten. 

Unter anderem in Kulmbach,  Burgkunstadt und Münchberg mussten bereits Schüler wegen verschiedener Corona-Fälle in Quarantäne gehen.