Der Sieger aus Hin- und Rückspiel qualifiziert sich für die zweite Runde, wo der Sieger aus der Begegnung zwischen dem TSV Schammelsdorf (Vizemeister der Bezirksliga West) und der SpVgg Selbitz (Platz 17 der Landesliga Nordost) wartet.

Coburger sind in der Favoritenrolle

Obwohl die Saaser ihre letzten drei Ligaspiele gewinnen konnten (am letzten Samstag ein 3:0 gegen Absteiger FSV Bayreuth) und dabei insgesamt nur ein Gegentor kassierten, liegt für BSC-Trainer Jörg Pötzinger nicht nur der Druck, sondern auch die Favoritenrolle beim Landesligisten: „Mit Coburg haben wir die stärkste Mannschaft in der Relegation bekommen.“ Und ein Team, an das sowohl der BSC als auch sein aktueller Trainer keine guten Erinnerungen haben.

Schlechte Erinnerungen an das Vorjahr

Denn nach Ende der vergangenen Spielzeit gab es das Relegations-Duell zwischen den Saasern und den Coburgern schon einmal. Dabei setzte sich der FC in der Saas knapp mit 1:0 durch und machte dann zu Hause mit einem deutlichen 5:1 den Aufstieg klar. Pötzinger selbst scheiterte in der Runde zuvor mit seinem damaligen Verein, dem FSV Bayreuth, an den Residenzstädtern, und zwar zu Hause mit 0:8 und in Coburg mit 1:4. Damals hatten wir „null Chance“ erinnert sich der 45-Jährige, allerdings sei der Gegner diesmal „etwas anders aufgestellt“.

Und anders sei diesmal auch die Ausgangslage seiner Mannschaft vor der Relegation, so der BSC-Coach: Denn während die Saaser in den beiden vorangegangenen Spielzeiten die Bezirksliga-Meisterschaft auf der Zielgeraden aus der Hand gaben, „haben wir uns diesmal Platz zwei hinter Meister Selb erkämpft und nicht Platz eins verloren“.

Selbstvertrauen dank Derbysieg

Die Vestestädter tankten zum Punktspielausklang durch das 4:0 im Derby gegen den FC Lichtenfels eine gehörige Portion Selbstvertrauen. Daniel Sam, der unter anderem auch schon für die SpVgg Bayreuth, den VfL Frohnlach, den FC Bayern Hof, die SpVgg Selbitz und den 1. FC Nürnberg II gespielt hat, brachte den FC früh (2.) in Führung, Adrian Guhling (20.) und zweimal Ricardo König (41. und 86.) trafen für das Team von Trainer Lars Scheler. Der sah das Endresultat nüchtern: „Wir traten von Beginn an konzentriert auf und präsentierten uns im ersten Durchgang im Abschluss effektiv. Dieser Erfolg war ein erster Schritt, um positiv in die Relegation zu starten, mehr nicht.“


BSC Bayreuth-Saas: Obwandner, Reichenberger – Dörfler, Eckert, Edelmann, Geßlein, Großer, Grüner, Guthmann, Hildebrand, Hofmann (?), Meyer, Otto, Pütterich, Vogler, Walther, Wohlfart.