Nach Alanov und vier weiteren Spielern hatte auch Trainer Glen Hanlon nur wenige Monate nach seiner Verpflichtung und ohne einen einzigen Einsatz als DEL-Coach den Club verlassen, der in der vergangenen Saison lange vor der Insolvenz stand. Der Verein erklärte daraufhin in einer Pressemitteilung, er wolle nun weg vom Image des „EC Hollywood“.

„Wir wollen einfach wieder Ruhe haben“, sagte auch Co-Trainer Boris Blank. Das Rezept dafür gab Stürmer Laurin Braun aus: „Da gibt's nur eins: Handy weg, Laptop weg, Internet abschalten. Einfach alles außen rum abschalten.“ Für die Kollegen, die den Verein verlassen haben, äußerte er Verständnis: „Wer den Weg gewählt hat, zu gehen - das ist absolut in Ordnung.“

Geschäftsführer Sergey Saveljev erklärte dagegen, man müsse „jetzt einfach die Journalisten beruhigen, die Fans beruhigen. Denn sonst ist bei uns in Krefeld eigentlich alles okay.“ Was in Krefeld passiert sei, „kann auch bei anderen Mannschaften passieren. Einige Spieler wollten keinen Gehaltsverzicht, einige hatten persönliche Gründe wegzugehen. Aus meiner Sicht ist nichts Schlimmes passiert.“