Das Problem: Um an sein Holz im Wald bei Tannenbach zu kommen, muss Vogel durch den Staatsforst. 20 Meter lang sind die Stämme, für die er bereits einen Käufer gefunden haben will. Der Holztransporter, der die Stämme wegbringen soll, kommt aber nicht ran ans Holz. Mit Führerhaus und Ladung ist der Wagen rund 26 Meter lang. Zu lang, um im Wald rangieren zu können. Einige Bäume hat Försterin Sabine Schulze deshalb schon geschlagen. „Darunter eine Fichte, die sowieso demnächst weg gemusst hätte“, sagt Fritz Maier, Gebietsleiter bei den Bayerischen Staatsforsten in Nordhalben im Landkreis Kronach. Darunter aber auch Bäume, die noch einige Jahre hätten wachsen können. Und für die die Staatsforsten dann mehr Geld bekommen hätten. „Hätten sie sich alles sparen können“, sagt Vogel. Denn: Der Ahorn steht im Weg.