Wer stellt größtes Team? Startklar für den Kurier-Firmenlauf

BAYREUTH/KASENDORF/ KULMBACH. Es ist das Wettrennen vor dem großen Lauf. Wer stellt am 13. September das größte Team? In Führung liegen derzeit: Gebo, Maja und die Awo.

„Es wurde zum Selbstläufer“, sagt Christina Hübner, die zu Fred Wunderlich blickt. Der 53-Jährige ist bei Maja-Möbel Leiter des Vertriebsinnendienstes. Und bestätigt gerade die Aussage der Personalleiterin. „Warum hast du dich noch nicht angemeldet?“, fragt Wunderlich eine Kollegin am Telefon. Sie hat es schlicht vergessen – und holt die Zusage direkt nach. Wieder eine mehr also, die beim Kurier-Firmenlauf am 13. September in Thurnau im maja-blauen Shirt startet.

56 Teilnehmer groß ist das Team der 1965 gegründeten Firma – obwohl manche der 200 Mitarbeiter am Lauftag auf einer Messe sind.

Personal-Leiterin Hübner ist die Team-Kapitänin. Die 33-Jährige kannte den Firmenlauf der Kurier-Schwesterzeitung Frankenpost von ihrem vorherigen Arbeitgeber. „Wir bauen gerade Firmenevents bei Maja auf“, sagt sie. Da kam der Kurier-Firmenlauf recht. Dachte sich auch Geschäftsführer Axel Brömstrup, der auch mitläuft.

Keine Zeitmessung

„Besonders gut kommt an, dass es eben keine Zeitmessung gibt“, sagt Hübner. Prämiert werden die teilnehmerstärksten Teams – im Bezug auf die Firmengröße. So komme dem Teamgedanken eine noch größere Bedeutung zu, freut sich Hübner, die nicht viel Überzeugungsarbeit leisten musste. „Es wurde schnell Gesprächsthema.“

Allein 20 Starter kommen aus dem Bereich Verpackung, wo die Betriebsratsvorsitzende Werbung machte. Auch die Finanzbuchhaltung ist stark vertreten – und der Vertriebsinnendienst, wo Fred Wunderlich kaum Ausreden gelten lässt. Nur sechs Mitarbeiter der Abteilung fehlen noch; zwölf sind dabei. „Vielleicht kommen noch ein paar Starter dazu“, hofft Hübner.

Denn in Führung liegt im Rennen um die größte Teilnehmergruppe das Bayreuther Bezirksklinikum. 66 Läufer haben die Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (Gebo) schon gemeldet. „Der eine hat den anderen angesteckt“, sagt Marcus Grießhammer. Der 35-jährige Physiotherapeut ist Kapitän der bunten Gebo-Gruppe, in der viele Berufsgruppen zusammenkommen. Verwaltung, Pflege- und Erziehungsdienst, Pflegeschule, Gebo-Akademie – und sogar Mitarbeiter der Bezirkskliniken Kutzenberg und Hochstadt/Main sind dabei.

Viele Familien wollen zum Anfeuern kommen

Im prozentualen Vergleich zwischen Teilnehmern und Gesamtmitarbeitern hat die Gebo aufgrund ihrer Größe schlechte Karten. Alleine in Bayreuth arbeiten 1000, insgesamt hat die Gebo rund 2000 Mitarbeiter. Die größte Gruppe aber, die könnte die Gebo werden. „Wir müssen noch T-Shirts nachbestellen“, sagt Daniela Jost. Die Gesamtleiterin Qualitätsmanagement trainiert selbst schon eifrig – inklusive mancher Blase an den Füßen. Mit Fahrgemeinschaften wird es nach Thurnau gehen. „Viele Familien wollen zum Anfeuern kommen“, freut sich Jost.

„Hemmung genommen hat die Tatsache, dass Nordic Walking möglich ist“, sagt Grießhammer. „Vielleicht werden werden wir noch 70“, sagt Daniela Jost.

Die angepeilte Marke bereits übertroffen hat die Kulmbacher Arbeiterwohlfahrt. „Torsten Prinz, Haustechniker des Seniorendorfs in der Thurnauer Kirschenallee hat gefragt, ob ich mit ihm laufe“, sagt Ralf Baumann, technischer Leiter der Geschäftsstelle Kulmbach.

Doch Baumann wollte kein Duo und fragte herum. „Ich dachte, zehn wären gut.“ Daraus wurden 55; wobei es bei 35 stagnierte. Dann sagte Hauptgeschäftsführerin Margit Vogel zu – falls die 50 geknackt wird. Baumann rührte in den 40 Awo-Standorten im Kreis Kulmbach noch einmal kräftig die Werbetrommel. Und vor allem in Thurnau, Kulmbach und Neuenmarkt sagten viele zu. Die Awo-Shirts liegen bereit – und auch Margit Vogel wird eines tragen.


Jetzt noch anmelden

Für den Kurier-Firmenlauf gibt es eine Internet-Seite. Unter www.kurier-firmenlauf.de registriert sich der Team-Kapitän und meldet die Teilnehmer seiner Lauf-Gruppe an. Wer sich bis 2. September anmeldet, zahlt pro Teilnehmer zehn Euro. Danach kostet es 16 Euro (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer).

Auf der Internetseite können sich die Teams auch einheitliche Lauf-Shirts bestellen. Wer teilnimmt, präsentiert sein Unternehmen nicht nur am Lauftag in Thurnau. Alle Firmenteams werden auch mit Bild im Nordbayerischen Kurier vorgestellt.
Und das Ganze ist auch für den guten Zweck: Für jeden Teilnehmer spendet der Kurier zwei Euro an die Jugendarbeit der Thurnauer Vereine.

 

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