„Das machen wir von uns aus“, sagt Winterdorf-Chef Max Vogel. Es sei nicht verantwortungsvoll angesichts der Corona-Zahlen, den Glühgarten zu betreiben. Im Gegensatz zum eher feier-getriebenen Winterdorf wäre der Glühgarten mit Sitzen und Bedienung „wie ein Glühwein-Cafe“ gewesen. Alles nach Corona-Hygiene-Maßgaben umgesetzt, nur Tische mit Bedienung, Gäste mit Masken beim Eintritt und auf dem Gang zur Toilette. Es wäre höchstens 90 Gäste zugelassen gewesen. Dies sei, betont Vogel, nicht mit dem Gewissen zu vereinbaren. Geplant war auch kein Glühwein-Ausschank wie beim Winterdorf, hier hätte er keinen Alkohol zum Mitnehmen ausgeschenkt. Das war mit dem Ordnungsamt abgesprochen.

Der Glühgarten bleibt erst mal stehen, Arbeiten laufen weiter – „bis die Zahlen so niedrig sind, dass es verantwortlich ist, den Glühgarten zu öffnen“, sagt Vogel, und bis es mit der Stadt Bayreuth eine eventuell neue Situation abgeklärt ist. Dann könne man sich vornehmen, den Betrieb aufzunehmen. Vogel erklärt sei Bedauern, vor allem wenn er an die vielen Mitarbeiter denkt, die sich darauf eingestellt und gefreut hatten, aber die er jetzt in Kurzarbeit schicken muss.