Kleine Ziele, die realistisch sind
Die Musik sei ein Ventil für ihn. Doch das war nicht immer so. Mit acht Jahren hatte Wastel Kauz das erste Mal eine Gitarre in der Hand und Gitarrenunterricht. Da wollte der Funke aber noch nicht überspringen. Jahre später, als er in der achten Klasse war, wurde er gefragt, ob er nicht Lust hätte, Bass zu spielen. So kam er zur Schulband Dilligaf. Trotzdem ist ihm das eigene texten und spielen lieber. „Das hat zwar Bock gemacht, aber wir haben damals noch englische Songs geschrieben und ich fand, das kommt nicht richtig rüber – ich stand nicht dahinter“, erklärt Kauz über seinen Wechsel zur fränkischen Mundart, „ich will ja etwas ausdrücken und das geht nur, wenn man spricht, wie man denkt.“