Dresden (dpa/sn) - Der Braunkohleabbau hat allein im sächsischen Teil der Lausitz zu einem riesigen Wasserdefizit geführt. Mit der Menge hätte die sächsische Bevölkerung etwa 40 Jahre lang mit Trinkwasser versorgt werden können, rechneten die Linken im Landtag in Auswertung einer Kleinen Anfrage vor. Der Abgeordnete Stefan Hartmann hatte gefragt, wie hoch der kumulative Wasserbedarf zum Zeitpunkt des anvisierten Kohleausstiegs im Jahr 2038 sein wird.