Was meinen Sie Braucht es ein Social-Media-Verbot für Jugendliche?

Kommen Jugendliche zu früh mit schädlichen Inhalten auf Social-Media-Plattformen in Kontakt? Und braucht es deshalb gleich eine Altersbegrenzung oder nur mehr Medienkompetenz.

Kommen Jugendliche zu früh mit Socia-Media-Plattformen in Kontakt? Machen Sie bei unserer Umfrage zu diesem Thema mit. Foto: picture alliance/Zacharie Scheurer

Die Diskussion um ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ist nicht neu, vielmehr ein gesellschaftliches Dauerthema. Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat stehen immer wieder in der Kritik, weil sich auch Jüngere dort unkompliziert anmelden und die Dienste nutzen können.

Nach der Werbung weiterlesen

Längst nicht alle Inhalte, die dort zu finden sind, sind auch für Heranwachsende geeignet. Gleichzeitig machen es die Plattformen den Jugendlichen sehr leicht, persönliche Informationen zu teilen, die dann mitunter auch außerhalb der eigenen Profile im Internet auffindbar sind.

Berechtigterweise untermauern diese Aspekte die oft genannte Forderung nach einem generellen Social-Media-Verbot für Kinder bis zu einem bestimmten Alter. Wo genau dieses Alter liegen könnte, variiert. Und natürlich ist auch längst nicht jeder davon überzeugt.

Denn auf der anderen Seite argumentieren Gegner eines solchen pauschalen Verbots, dass Jugendliche dann keinen allmählichen Zugang mehr in die Welt der Sozialen Medien finden. Vielmehr würden sie dann später auf einen Schlag damit konfrontiert – und hätten womöglich nicht die nötige Kompetenz für die Plattformen parat.

Wie sehen Sie das? Braucht es bis zu einem gewissen Alter eine Reglementierung? Oder sollte man die Jugendlichen lieber frühzeitig besser im Umgang mit Sozialen Medien schulen? Sagen Sie uns Ihre Meinung dazu in der Umfrage.