Arthur C. Clarke konnte niemand ein X für ein U vormachen. Der britische Physiker, Computerpionier und Schriftsteller, der unter anderem das Drehbuch für Stanley Kubricks „Odyssee im Weltraum” lieferte, wusste, dass die meisten Menschen von Technik keine Ahnung hatten – und sich auch nicht die Mühe machten, zu hinterfragen, was sie kann und was nicht. Clarkes Erkenntnis: „Jede hinlänglich fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“ Diese Magie, so machte er 1962 in einem Essay über falsche Propheten der Technik klar, bestand oft genug aus hohlen Versprechungen, Drohungen und Übertreibungen, zusammengefasst: aus viel Marketing und wenig Bodenhaftung. Die Magie war also, sah man genauer hin, oft genug nur ein fauler Zauber.