Das geht aus bisher unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes in München hervor, die dem Kurier vorliegen. Demnach kamen 2011 rund 6400 Menschen aus dem Ausland nach Oberfranken, knapp 4800 zogen ins Ausland weg.
Zuwanderung aus dem Ausland hat den Bevölkerungsrückgang in Oberfranken im Jahr 2011 stark abgebremst. Im Jahresverlauf kamen gut 1600 Menschen aus dem Ausland mehr in den Bezirk als von hier ins Ausland abwanderten.
Das geht aus bisher unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes in München hervor, die dem Kurier vorliegen. Demnach kamen 2011 rund 6400 Menschen aus dem Ausland nach Oberfranken, knapp 4800 zogen ins Ausland weg.
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Insgesamt 3900 Personen verloren
Insgesamt, unter Einschluss von Geburten- und Sterbezahlen, verlor der Bezirk im Jahr 2011 etwa 3900 Einwohner. Ohne den Zuzug aus dem Ausland wäre der Bevölkerungsrückgang also deutlich stärker ausgefallen.
Am deutlichsten profitierte der Landkreis Bamberg vom Zuzug aus dem Ausland (229 mehr Zu- als Wegzüge), in der Stadt Bayreuth lag das Plus bei 108 Personen, im Landkreis Bayreuth bei 147. Es handelt sich jeweils um Personen, die mit Hauptwohnsitz gemeldet werden, so das Landesamt auf Anfrage.
Wenn die Wanderungsbewegungen auch innerhalb Deutschlands berücksichtigt werden, fällt die Bilanz Oberfrankens schon weniger gut aus. Innerhalb Bayerns sind fast 1000 Menschen mehr weg- als in den Bezirk zugezogen. Von Wanderungen aus anderen Bundesländern profitierte Oberfranken minimal: Es kamen rund 50 Menschen mehr in die Region als wegzogen.
Überschuss von 700 Personen
Alle Wanderungsbewegungen zusammen ergibt sich für den Bezirk ein Überschuss von gut 700 Personen. Das entspricht in etwa dem Wanderungsgewinn, den die Stadt Bayreuth im Jahr 2011 aufweist, alle Zu- und Wegzüge einberechnet.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dienstagausgabe (15. Januar) des Nordbayerischen Kuriers.