Das Thema für die Veranstaltung am 21./22. November – sie soll als Diskussionsplattform für Vertreter der Holz- und Forstwirtschaft, des Naturschutzes und der Wissenschaft dienen - überrascht nicht unbedingt in diesen Zeiten: „Klimawandel – Neue Bäume braucht der Wald“. Für die Organisatoren steht ist das Stichwort Klimawandel an sich nicht zur Debatte. Weil er einfach Realität ist, auch wenn manche ihn als ganz normalen Vorgang einstufen. Für sie geht es um den Umgang damit. Denn, sagt der Geoökologe Andreas von Heßberg, einer der Forums-Macher und an der Uni Bayreuth selbst in der Forschung zu zukunftsträchtigen Pflanzen aktiv: „Wir haben die Problematik, dass viele der hiesigen Baumarten an die Grenzen ihrer ökologischen Möglichkeiten kommen.“ Vor allem wegen der immer längeren Trockenphasen im Frühjahr und im Sommer. Darauf habe man auch die Waldbesitzer „eingeschworen“. Betroffen sei in erster Linie die Fichte, längst aber auch andere Baumarten. Dazu brauche man nur in den oberen Frankenwald zu schauen.