Dessen Zustimmung vorausgesetzt, steht die Christlich-Soziale Union (CSU) mit der Ordnungszahl eins ganz links auf dem Stimmzettel. Die Vorschläge werden gemäß des Ergebnisses der letzten Landtagswahl angeordnet. Auf Rang zwei steht Bündnis 90/Die Grünen. Die Bayreuther Gemeinschaft tritt erstmals im gemeinsamen Wahlvorschlag mit den Freien Wählern an und steht dadurch auf dem dritten Listenplatz. Platz vier nimmt die Alternative für Deutschland (AfD) ein, die erstmals antritt. Auf fünf und sechs stehen die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) und die Freie Demokratische Partei (FDP).

Anschließend folgen Parteien und Gruppierungen, die nicht im Landtag vertreten sind – geordnet nach den Stimmenverhältnissen der Stadtratswahl 2014. Listenplatz sieben nimmt das Junge Bayreuth (JB) ein, Die Unabhängigen (DU) folgen auf acht. Dahinter folgen die, die 2014 nicht angetreten sind. Auf Rang neun steht Die Linke.

Die Plätze zehn und elf würden die Frauenliste (FL) und Zukunft Bayreuth (ZuB) erhalten. Weil die Wahlvorschläge komplett neu sind, benötigen sie zur Zulassung bis 3. Februar, 12 Uhr, aber 340 Unterstützer-Unterschriften von Wahlberechtigten. Die Zahl ist, so das Wahlamt am Freitag, noch nicht erreicht. Keinen Vorschlag eingereicht hat die Bayreuther Bürger-Liste, die aktuell einen Sitz im Stadtrat hat.

Für die auch am 15. März stattfindende Oberbürgermeister-Wahl gingen sieben Vorschläge ein. Sie werden auf dem Wahlzettel nach der Rangfolge der Parteien angeordnet.

Auf Platz eins des Wahlzettels erscheint – vorbehaltlich der Zustimmung des Wahlausschusses – der zweite Bürgermeister und Rechtsanwalt Thomas Ebersberger (CSU). Danach folgen Theatertherapeut und Stadtrat Klaus Wührl-Struller (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe (Freie Wähler/Bayreuther Gemeinschaft), Wirtschaftsjurist Andreas Zippel (SPD), Diplom-Kaufmann, MdB und Stadtrat Thomas Hacker (FDP), Diplom-Mathematiker und Stadtrat Stefan Schuh (JB) sowie Journalist Gert-Dieter Meier (DU).