COBURG. Das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 14. Mai dieses Jahres war für unzählige Bankkunden eine bittere Pille: Die obersten deutschen Richter entschieden, dass Prämiensparverträge gekündigt werden dürfen. Das haben Geldhäuser getan. 
Eine Bank in Nürnberg beendete zum Ende des Septembers rund 21.000 Verträge, eine in München verschickte im gleichen Monat rund 28.000 Kündigungsschreiben. Kunden fühlten sich betrogen. Die VR-Bank Coburg, die 6000 solcher Prämien- und Bonussparer hat, geht einen anderen Weg, sagt Vorstand Norbert Schug.