Hätten es nur alle so gemacht, wie die Schlauen unter den 4500 Besuchern des Holi-Festivals am Sonntag auf dem Volksfestplatz. Wären sie doch alle mal zwischendurch drüben am Flößanger in die Fluten des Roten Mains gestiegen. Gerade so, wie es die Inder, von denen das Farbenfest geklaut ist, an ihrem heiligen Fluss Ganges tun. Vielleicht hätten sie sich dann gestern nicht ganz so sehr darüber gewundert, dass Farbe bunt ist und das sogar noch am nächsten Tag. Vielleicht hätte sie der Rote Main reingewaschen von den Spuren des Festivals, die ihnen wohl auch heute noch anhaften.