Ab Samstag Behörden warnen vor Hochwasser

Jede Menge Regen ist vorhergesagt im Kulmbacher Land. Das lässt auch Flüsse über die Ufer treten. Die Behörden sind alarmiert.

Ein massiver Regenguss hat am Donnerstag in Neudrossenfeld schon die Kanalisation gefordert. Ab Samstagmittag soll es an mehreren Stellen im Landkreis Kulmbach nach weiteren Regenfällen zu Überschwemmungen kommen. Foto: Melitta Burger

Auch wenn der Landkreis Kulmbach inzwischen aus der „roten Zone“ verschwunden ist, in der übers Wochenende stellenweise bis zu 150 Liter Regen vorhergesagt sind: Im kritischen Bereich bleibt die Region dennoch. Bis zu 60 Liter Regen sollen fallen. Das hat Konsequenzen, auch nachdem das Erdreich durch die vorangegangenen ergiebigen Regenfälle schon kaum mehr aufnahmefähig ist.

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Durch ein Unwetter am Donnerstag sind die Flüsse bereits deutlich angestiegen. Vor allem in Neurossenfeld, am Roten Main gelegen, war das deutlich sichtbar. Straßen waren überflutet, die Feuerwehr musste einen Keller auspumpen.

Nun sind ab Samstagmittag vom Deutschen Wetterdienst für Kulmbach gebietsweise kräftige Gewitter angesagt. Überflutungen sind wahrscheinlich. Am Freitagmittag haben deshalb auch die Katastrophenschutz-Warn-Apps ausgelöst. Katwarn beispielsweise warnt vor steigenden Pegeln und Hochwasser. Am Samstagabend sollen erste Überschreitungen der Meldestufen möglich sein. Das betrifft nach Angaben des Wasserwirtschaftsamts den Main bei Mainleus, den Weißen Main bei Ködnitz sowie Untere Steinach bei Untersteinach. Auch Pegel ohne Meldestufen und kleinere Gewässer können über die Ufer treten, warnt die Behörde. Die Fachleute weisen darauf hin, dass die Schwerpunkte der Niederschläge, die am Wochenende erwartet werden, nicht vorhersehbar seien. Die regionale Betroffenheit unterliege noch Schwankungen, hieß es am Freitagnachmittag. Die Bevölkerung wird aufgerufen, die Meldungen zu beobachten, die über die Warn-Apps und über hnd-bayern.de herausgegeben werden. mbu