Wie es ist, in einem fremden Land ganz von vorne anzufangen, zeigt ein Dokumentarfilm mit einem Studenten aus Kulmbach.
Ein junger Mann aus Kamerun, ein Freiwilligendienst in Berlin und ein Studium in Kulmbach: Der Dokumentarfilm „I AM FINE BUT“ zeigt die Geschichte von Ezenge Robincrusoe Angeli.
Wie es ist, in einem fremden Land ganz von vorne anzufangen, zeigt ein Dokumentarfilm mit einem Studenten aus Kulmbach.
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„I am fine but“ erzählt die Geschichte von Ezenge Robincrusoe Angeli. Der junge Kameruner kam 2019 für ein Bundes-Freiwilligendienstprogramm „weltwärts“ in den Bereichen Umweltbildung und Ernährung nach Berlin – seine erste große Reise. Aus dem Auslandsjahr, das sein Leben veränderte, machte die Berliner Filmproduktion redgreenfilms den Dokumentarfilm „I am fine but“.
Nach dem Schulabschluss studierte Angeli Industrial Engineering im Bachelor an der University of Douala, Kamerun, anschließend Engineering Design in Hygiene-Security and Industrial Safety an der National Higher Polytechnic School of Douala. Er unterbrach sein Masterstudium für den Freiwilligendienst in Berlin, bevor er das Studium 2021 abschloss.
Nach zwei Stationen als Projektkoordinator in Umweltschutz-, Umweltbildungs- und Nachhaltigkeitsprojekten in Kamerun sowie einem UNESCO-Freiwilligendienst in Schönau im Schwarzwald absolvierte er ein Praktikum im Bereich Quality Assurance bei einer Kosmetikfirma, bevor er 2024 mit dem Master in Food Quality and Safety am Campus Kulmbach begann.
„I am fine but“ wurde von Marc Sebastian Eils inszeniert und geschnitten; produziert wurde der 55-minütige Film von redgreenfilms GbR. Der Dokumentarfilm feierte 2024 seine Premiere auf dem Achtung Berlin Film Festival und wurde dort für den besten mittellangen Film nominiert. Beim Provinziale Filmfest Eberswalde gewann er den Publikumspreis in der Kategorie Dokumentarfilm.
Der Film läuft am Samstag, 21. Juni, im Cineplex Kulmbach. Der Film wird auf Englisch mit deutschen Untertiteln gezeigt. Beginn ist um 10 Uhr, der Eintritt ist frei. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit Angeli und die Möglichkeit zum Austausch über Migration und das Leben in Kulmbach. Veranstalter der Matinée sind die Hochschulseelsorge und die Universität Bayreuth, gefördert durch das Programm „Demokratie leben!“.