„Aus unserer Sicht war es erfolgreich“, sagt Jan Kempgens, Leiter der Outdoor-Veranstaltungen beim Festveranstalter, der Bayreuth Marketing und Tourismus GmbH (BMTG). Trotz Regens. „Am Montag, bei super Wetter, war es richtig voll.“ Für die BMTG seien Besucherzahlen nicht der „wichtigste Indikator“ für eine Bilanz. Es zähle die „Mischung“ der Fahrgeschäfte. So musste bei der Planung etwa entschieden werden: „Wildwasserbahn oder Achterbahn“, beides ging nicht. Am Ende sei ein überzeugendes Angebot herausgekommen, findet Sven Sommerer, stellvertretender Sektionsleiter Bayreuth im Süddeutschen Schaustellerverband. „Dass wir eine Großveranstaltung sind, hat sich bundesweit herumgesprochen.“ Obwohl es kein Festzelt und auch keine Misswahl gab. „Mit der Zeit gehen“, nennt er das. Der Sonntagabend mit dem Feuerwerk sei ein „versöhnlicher Abschluss“ gewesen. Denn, „wenn 80 Prozent des Festes verregnet ist, merkt man es im Geldbeutel“. Trotzdem: „Für’s Wetter sind wir zufrieden“, sagt Sommerer. Für die BMTG „heißt Volksfest ein ganzes Jahr Arbeit“, sagt Kempgens. Nur so seien schöne Momente wie der Tag für Menschen mit Handicap möglich. 2025 werde das Volksfest vermutlich „etwas später“ im Jahresverlauf stattfinden, sagt Kempgens. „Mit dann hoffentlich besserem Wetter.“