Volksentscheid in der Schweiz: Betroffene schildern ihre Sicht

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„Nein, das ist kein Rechtsruck, sondern Ausdruck einer existenziellen Angst.“ Rita Nydegger, die vor 21 Jahren mit ihrer Familie von der Schweiz nach Deutschland zog und heute unweit von Bayreuth einen Ponyhof betreibt, will den Volksentscheid vom vergangenen Sonntag nicht überbewerten. „Die Schweiz ist und bleibt multi-kulti und ist nicht ausländerfeindlich. Auch wenn die Gegner einer verstärkten Einwanderung gewonnen haben“, betont sie.

 Foto: red

Natürlich dürfe man nicht alle Schweizer über einen Kamm scheren, so wie viele alle Ausländer über einen Kamm scheren würden, sagt Stefan Bär. Aber der Wahlkampf vor dem Abstimmungssonntag habe teilweise eine hässliche Fratze gezeigt. So seien Ausländer auf Plakaten der SVP auf das Übelste beschimpft worden. Das habe ihn schon sehr an auch in Deutschland bekannte rassistische Töne erinnert. Der Bayreuther Bär ist vor fünf Jahren in die Schweiz ausgewandert, weil er dort Arbeit fand.

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Ausführlicher Artikel in der Donnerstagsausgabe (13. Februar) des Nordbayerischen Kuriers.

Symbolbild: pa