Vertrauen der Bevölkerung wichtig
Die USA wollen bis zu 50 Behandlungszentren zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs im Kongo und Uganda finanzieren. Die schnell eingerichteten Kliniken sollen medizinische Versorgung und Eindämmungsmaßnahmen in den betroffenen Gebieten unterstützen, wie das US-Außenministerium mitteilte.
Die WHO-Experten betonten bei ihrer Pressekonferenz in Genf, wie wichtig es sei, nicht mit großen Delegationen ins Land zu reisen in dem Glauben, dort dann alles richten zu können. Vielmehr frage die WHO immer, bei welchen Aufgaben die Lokalbehörden vor Ort Unterstützung brauchen. Kongo sei im Umgang mit Ebola sehr erfahren. Zudem sei ein Einsatz nur erfolgreich, wenn man das Vertrauen der lokalen Bevölkerung habe. Sonst würden Krankheits- und Verdachtsfälle oder Kontakte von Kranken sich nicht melden, könnten nicht isoliert werden, und die Infektionsketten könnten nicht unterbrochen werden.