Angesichts dieser Disziplinlosigkeiten legte dann auch Petri Kujala seine vornehme Zurückhaltung ab. „Das war einfach dämlich“, sagte der sonst so besonnene Bayreuther Trainer, was er von den teils unnötigen Strafzeiten für seine Mannschaft hielt. 16 Minuten Bayreuther Unterzahl waren zu viel für einen EHC Freiburg, der ohnehin ein passables Powerplayspiel aufziehen kann. Diesmal war es sogar herausragend. Gleich fünf Mal schlug es hinter Tigers-Torhüter Marco Wölfl ein, als die Breisgauer einen Mann mehr auf dem Eis hatten. Keine Frage, die vielen Strafzeiten der Gastgeber waren der Schlüssel der 3:6 (2:1, 1:1, 0:4)-Niederlage der Tigers.