Viermal ausgerückt Feuerwehr im Dauereinsatz

Die Feuerwehr wurde zu mehreren Einsätzen gerufen. Foto: /red

In weniger als 24 Stunden musste die Kulmbacher Wehr gleich viermal ausrücken. In allen Fällen gingen die Einsätze aber ohne schlimme Folgen ab.

Kulmbach - Zahlreiche Stunden haben Kulmbacher Feuerwehrleute am Montag und Dienstag bei insgesamt vier Einsätzen geleistet. Nachdem, wie berichtet, die Kulmbacher Wehrleute auch bei dem Brand in einem Schwarzacher Pferdestall mit im Einsatz waren, hatten sie nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Schon am Montagabend um 21.15 Uhr musste die Wehr in die Georg-Türk-Straße in Kulmbach ausrücken. Dort war aus bislang unbekannter Ursache ein Abfallcontainer in Brand geraten. Doch auch am Dienstag kam die Wehr nicht zur Ruhe. Noch zwei Mal mussten die Kräfte zu weiteren Einsätzen ausrücken.

Die Kräfte waren am Montag noch nicht lange wieder aus Schwarzach zurückgekehrt, da gingen die Alarmmelder schon wieder los. Um 21.15 wurde aus der Georg-Türk-Straße in Kulmbach ein brennender Abfallcontainer gemeldet. Einsatzleiter Michael Weich berichtet, dass der Container vor einem Haus abgestellt war, in dem gerade umgebaut wird. Der Behälter sei mit allen möglichen Abfällen von der Baustelle gefüllt gewesen, darunter alte Türen ebenso wie Wandverkleidungen. Der Container habe lichterloh gebrannt, sagt Michael Weich. Dichter Rauch sei vom Brandort aufgestiegen. Das Feuer war aber schnell unter Kontrolle.

Wie es dazu kam, muss nun die Polizei klären. Ein Sprecher der Kulmbacher Inspektion sagt, die Ermittler gingen nicht von Brandstiftung aus. Wahrscheinlicher sei die Annahme, dass es in dem Container durch das Zusammentreffen verschiedener Substanzen zu einer Selbstentzündung gekommen sei. Abgeschlossen seien die Ermittlungen aber noch nicht.

Am Dienstag um 9.40 Uhr erfolgte dann die nächste Alarmierung. Diesmal wurden die Wehrleute in die Burghaiger Straße gerufen. Dort war es in einem Wohnhaus zu einem Kaminbrand über alle drei Etagen gekommen, informiert Michael Weich. Die Wehr hat den Kaminbrand kontrolliert ausbrennen lassen. In jeder Etage waren Atemschutzträger postiert, um zu verhindern, dass Flammen auf das Haus übergreifen. Nachdem der Brand gelöscht war, hievte die Feuerwehr dann noch den Kaminkehrermeister mit der Drehleiter aufs Dach, damit der Fachmann den Kamin noch reinigen konnte. Auf gewohnte Weise hätte der Schornsteinfeger nicht aufs Dach gekonnt: Es war zu heiß.

Direkt von der Burghaiger Straße wurde die Feuerwehr dann in die Hans-Herold-Straße gerufen, um eine Tür zu öffnen. Der Bewohner hatte aber den Rettungsdienst, der zu ihm wollte, einfach nicht gehört und öffnete schließlich selbst, als die Feuerwehr energisch klopfte.

 
 

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