Vielversprechendes Talent Tigers holen U20-Nationalspieler Jan-Luca Schumacher

Gemeinsam Jubeln für Deutschland: An der Seite von Justin Volek (links) und John-Jason Peterka (rechts) schaffte es Tigers-Neuzugang Jan-Luca Schumacher bis ins Viertelfinale der U20-WM in Kanada. Foto: Imago Images //Hafner

Diese Personalie lässt aufhorchen. Kurz vor dem DEL2-Heimspiel gegen die Tölzer Löwen am Dienstag um 20 Uhr haben die Bayreuth Tigers einen vielversprechenden Neuzugang an Land gezogen: Stürmer Jan-Luca Schumacher ist einer der aktuellen deutschen U20-Nationalspieler, die unlängst bei der U20-Weltmeisterschaft in Kanada an der Seite der Topstars Tim Stützle und John-Jason Peterka für Furore sorgten. Erst im Viertelfinale unterlag die DEB-Auswahl Russland knapp mit 1:2.

Bayreuth - Nicht von ungefähr beschreibt Jan-Luca Schumacher die WM als eindrückliches Erlebnis. „Obwohl wir durch einige Corona-Fälle zum Anfang gehandicapt waren, hat alles einen riesen Spaß gemacht.“ Ab sofort liege sein Focus aber auf Bayreuth und den Spielen in der DEL2, versichert der 19-jährige Offensivakteur, der zuletzt beim Liga-Konkurrenten Heilbronner Falken unter Vertrag stand, dort aber laut Tigers-Trainer Petri Kujala mit seinen Eiszeiten „nicht so ganz zufrieden“ war.

Die Unzufriedenheit des gebürtigen Esseners ist für Bayreuth ein Glücksfall. Hier erhofft sich Schumacher eine tragendere Rolle als zuletzt. „Ich bin überzeugt, dass er den Erwartungen gerecht werden kann“, sagt Petri Kujala. „Er ist taktisch schon sehr weit und auch technisch erstklassig ausgebildet.“

Leistungsträger der Jungadler Mannheim

Besagte Ausbildung erhielt der Neuzugang im Nachwuchsprogramm der Adler Mannheim, dem er nach seinem Wechsel aus Krefeld im Jahr 2017 angehörte. Mit den Jungadlern Mannheim gewann der 176 cm große Linksschütze zwei Mal die DNL-Meisterschaft. Ebenfalls zwei Mal in Folge markierte Schumacher die meisten Punkte in seinem Team. Im vergangenen Jahr, in dem er auch acht Einsätze in der DEL2 bei den Heilbronner Falken absolvierte und dabei vier Assists lieferte, war Schumacher Topscorer der DNL. In der aktuellen Saison stand er für die Falken sechs Mal auf dem Eis, erzielte ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor.

In Bayreuth wurde er mit einem Vertrag bis Saisonende ausgestattet, wobei er – wie Petri Kujala betont – keine Förderlizenz besitzt. „Er spielt wirklich nur für uns.“

 

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