Die Zahlen sprechen für sich. Die Schulden der Stabilisierungskommune sind von 12,7 Millionen Euro im Jahr 2018 auf 5,88 Millionen Euro im vergangenen Jahr halbiert worden. Elf Stadträte sind, einschließlich des Bürgermeisters, anwesend. „Wir sind beschlussfähig“, witzelt Stern. Seit 2014 hänge die Stadt am Tropf. 8,15 Millionen Euro Stabilisierungshilfe seien inzwischen geflossen; er hoffe noch auf die ein oder andere Million in den nächsten Jahren, so der Bürgermeister. Und auf Einnahmen aus den künftigen Windkraftanlagen im Stadtwald. Denn: „Es fehlen noch 1,5 Millionen Euro im Säckel, die wir stopfen müssen.“ Die Kreisumlage reiße mit voraussichtlich drei Millionen in diesem Jahr ein gewaltiges Loch in den Etat; 2,12 Millionen betrügen die Schlüsselzuweisungen.