Viele Gespräche SpVgg-Coach Kleine blickt auf seine ersten Tage zurück

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Viele Gespräche hat Thomas Kleine in den ersten Tagen als neuer Trainer der SpVgg Bayreuth geführt. Am Donnerstag geht es erstmals mit der Mannschaft auf den Platz. Foto: Peter Kolb/Imago Images

Seit knapp zwei Wochen ist Thomas Kleine nun Trainer der SpVgg Bayreuth, am kommenden Donnerstag versammelt er seine neue Mannschaft erstmals auf dem Gelände des Post-SV Bayreuth, um in die Vorbereitung auf die 3. Liga zu starten. Fünf Wochen bleiben dann noch Zeit, bevor die Saison am Wochenende vom 22. bis 25. Juli beginnt.

Seine ersten Eindrücke seien sehr gut, sagt der 44-Jährige, der viele Gespräche geführt und „mit möglichst allen“ geredet habe: „Mit den Zeugwarten, dem Platzwart, dem Physioteam. Dazu galt es natürlich, das Trainerteam zusammenzustellen.“ Nur einen Tag nach Kleine präsentierten die Altstädter ihren ehemaligen Spieler Julian Kolbeck als Co-Trainer, und auch Axel Dörrfuß stand relativ schnell als Nachfolger des wie Tomislav Piplica mit Coach Timo Rost zu Erzgebirge Aue gewechselten Athletiktrainers Michael Gehret fest. Mit ihnen und dem bei der SpVgg gebliebenen Torwarttrainer Udo Gans „haben wir hier ein echt gutes Team“.

Mittlerweile hat Kleine auch eine kleine Wohnung in der Innenstadt gefunden und will sich dann in den nächsten Wochen auch mal das Altstadt-Kult-Museum anschauen. Bisher war er erst zwei Tage in Bayreuth, an denen es natürlich auch viele Spielergespräche zu führen galt. Dass bislang in Mittelfeldspieler Martin Thomann vom FC Schweinfurt 05 erst ein Neuzugang feststeht, macht ihn nicht nervös. „Im Gegenteil. Wir sind sogar recht früh dran. Und mein Plan war und ist es, es so weit als möglich mit der Meistermannschaft und den Jungs durchzuziehen“, betont Kleine noch einmal, was er bereits bei seiner Vorstellung gesagt hatte. „Sie haben es sich zum einen verdient und zum anderen mein größtes Vertrauen. Das ist auch in einem gewissen Maß Wertschätzung.“

Mündliche Zusagen von Neuzugängen

Wenn Nicolas Andermatt, Tim Danhof, Patrick Weimar und Cemal Kaymaz noch ihre Verträge verlängern, dann haben die Altstädter bis auf Chris Wolf und Anton Makarenko die komplette Aufstiegsmannschaft gehalten. „Dazu kommt sicher noch der eine oder andere Neuzugang.“ Die mündlichen Zusagen hätten die Bayreuther teilweise auch schon, „aber ich bin ein Freund davon, die Unterschriften abzuwarten und Namen dann zu verkünden“. Und sollte man im Laufe der Vorbereitung merken, dass auf dieser oder jener Position noch Bedarf sei, dann könne man immer noch nachjustieren. „Aber ich bin überzeugt davon, dass wir langfristig die Liga halten. Wir haben eine gute Truppe.“

Kleine zieht dabei einen Vergleich zum letztjährigen Drittliga-Neuling Viktoria Berlin, der nach drei Siegen in den ersten drei Spielen – darunter zwei 4:0-Erfolge über die späteren Aufsteiger Eintracht Braunschweig und 1. FC Kaiserslautern – sogar von der Tabellenspitze grüßte, am Ende aber wieder in die Regionalliga zurück musste. „Du kannst ähnlich gut starten. Aber es kann auch ein paar Spiele dauern, bis du dich zurechtfindest“, sagt der SpVgg-Coach. Wichtig sei es ihm, den bisherigen Weg weiterzuführen. „Und ich weiß auch, dass wir mit der Aufgabe wachsen werden.“

Stück für Stück nach vorne

Von seinen bisherigen Stationen wisse er, „was dazugehört, um professionell zu arbeiten. Da geht es dann um solche Dinge wie Auswärtsspiele, bei denen künftig immer übernachtet wird, um Trainingsmaterialien und ein paar Sachen im infrastrukturellen Bereich.“ Das Schöne sei, so etwas anschieben und mitentwickeln zu können, auch wenn es nicht von heute auf morgen gehe. Das sei damals in Fürth ähnlich gewesen. „Da ging es auch alles Stück für Stück nach vorne und vorwärts.“

 

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