Was gegen Park+Ride spricht: "Uns geht es zu gut", sagt Stadtbaureferent Hans-Dieter Striedl. Wer sich ein wenig in Bayreuth auskennt und morgens früh genug dran ist, findet einen Parkplatz. An der Leopoldstraße, an den 99 Gärten und an ein paar anderen geheimen Ecken in der Stadt. Und wer es in Kauf nimmt auf den Bus umzusteigen, parkt in den Wohnstraßen in Meyernberg, auf dem eigentlich für Besucher gedachten Parkplatz am Klinikum oder auf dem kleinen Parkplatz am Altstadtbahnhof. Striedl sagt weiter: Park+Ride macht in Bayreuth wenig Sinn. Weil man im Bus im selben Stau steht, durch den man sich sonst eben im Auto hindurchquält. Keine Zeitersparnis also und auch nicht billiger. Teurer wird es für die Stadt. Der Stadtbaureferent warnt vor den Kosten. Mit einem Parkplatz irgendwo am Stadtrand, sei es ja nicht getan. Wenn die Stadtbusse die Parkplätze häufiger anfahren, muss das bezahlt werden. Und ein engerer Bustakt wäre Voraussetzung, damit Park + Ride funktioniert. Übrigens: Im Parkhaus Oberfrankenhalle sind immer Plätze frei.