Vertragsverlängerung Roach bleibt bei den Bayreuth Tigers

Nach Anlaufschwierigkeiten kam Jesse Roach (links) bei den Bayreuth Tigers immer besser zurecht. In der kommenden Saison will er diese Entwicklung fortführen. Foto: Imago Images/Maximilian Rist

Der 26-jährige Stürmer spielt auch in der kommenden Saison für den Eishockey-Zweitligisten.

 
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Nach der Verkündung von Torhüter Jonas Langmann als erster Neuzugang für die kommende DEL2-Saison melden die Bayreuth Tigers noch eine weitere Vertragsverlängerung. Wie Joshua Appler, Tom Schwarz, Travis Ewanyk, Paul Fabian, Brett Schaefer, Moritz Raab und Philippe Cornet wird auch Jesse Roach weiter für den Eishockey-Zweitligisten auflaufen.

Der in Quesnel (British Columbia) geborene 26-jährige Deutsch-Kanadier war vor der abgelaufenen Spielzeit mit der Empfehlung von 47 Scorerpunkten (9 Tore/38 Assists) in 39 Spielen von den Hammer Eisbären aus der Oberliga Nord zu den Tigers gewechselt. In Bayreuth konnte der 195 Zentimeter große und 100 Kilogramm schwere Rechtsschütze diese Zahlen nicht auflegen – in insgesamt 61 Partien gelangen ihm nur neun Tore und 17 Assists –, der Außenstürmer wurde zeitweise aber auch in der Verteidigung eingesetzt.

„Wichtiger Faktor auf dem Weg zum Klassenerhalt“

„Jesse hat starke Playdowns gespielt und war ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Klassenerhalt. Wir sehen in ihm noch Entwicklungspotenzial, zudem war er auch sehr begehrt bei anderen DEL2-Teams“, begründet Manager Sport Rainer Schan in der Klubmitteilung die weitere Zusammenarbeit: „Wir waren daher sehr bemüht, dass er weiter in Bayreuth bleibt, und sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat.“

Roach, der sich nun auf den Weg in den Heimaturlaub gemacht hat, berichtet von einem „guten Gespräch“ mit Rainer Schan, Trainer Rich Chernomaz und den Verantwortlichen und freue sich „auf das Team, das gerade in Bayreuth zusammengestellt wird“. Ein „großer Grund“ für seinen Verbleib sei, „dass ich mein Spiel im Laufe der Saison merklich verbessern konnte und volles Vertrauen in den Staff habe, dass ich das fortführen kann. Ich freue mich auf die Arbeit im Sommer, um dann eine größere Rolle im Team einnehmen zu können.“

Laut ihm haben die Tigers schon in der abgelaufenen Saison „teilweise besser gespielt, als es die Ergebnisse aussagen. Am Ende der Saison haben wir dann in den entscheidenden Spielen auch endlich die passenden Ergebnisse erreicht.“ Über Ersteres kann man sicherlich anderer Meinung sein.

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