Kulmbach – Nachdem er den Vorfall von seiner Wohnung aus beobachtet hatte, informierte der Anwohner anschließend den verantwortlichen Jagdpächter, wie die Polizei berichtet. Dieser erstattete dann Anzeige bei der zuständigen Dienstelle. Der Wildschaden beläuft sich auf 100 Euro.

Da der Zeuge dem Jäger den verantwortlichen Hundehalter zudem namentlich benennen konnte, wurde gegen den 63-jährigen Kulmbacher nun ein Verfahren wegen eines Verstoßes nach dem Bayrischen Jagdgesetz eingeleitet. Der Jagdpächter gab außerdem an, dass dies nicht der erste Vorfall mit gerissenen Rehen in seinem Revier gewesen sei. Ob diese Vorfälle von denselben wilderden Hund verübt wurden, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben.