Wie bereits berichtet, hatte das Bezirkskrankenhaus am Abend des 23. März 2019 die Lohrer Polizei über den Vermisstenfall verständigt. Der 51-Jährige war am Tag eines geplanten Ausgangs nicht wieder zurückgekehrt und seitdem spurlos verschwunden. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen verliefen zunächst ergebnislos.

Die Polizei bat unter anderem auch die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung und erhielt dadurch Anfang April einen Hinweis, dass der Personalausweis des Vermissten in einem Waldstück oberhalb des Krankenhauses aufgefunden worden sei. Dortige Suchmaßnahmen, in die auch Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Operativen Ergänzungsdienste Aschaffenburg und Schweinfurt sowie Personensuchhunde mit eingebunden waren, verliefen zunächst ergebnislos.

Eine neuerliche Walddurchsuchung mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei führte letztlich am Mittwoch zum Auffinden eines männlichen Leichnams. Mitgeführte Gegenstände lassen darauf schließen, dass es sich bei der Person mit hoher Wahrscheinlichkeit um den vermissten 51-Jährigen handelt.

Die genauen Umstände, die zum Tod des Mannes geführt haben, sind nun Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Würzburg geführt werden. Hinweise auf eine Gewalteinwirkung bzw. eine Straftat liegen jedoch nicht vor.