Vereidigung in Bayreuth Sie alle wollen Lehrer werden

In den Grund- und Mittelschulen werden sie schon erwartet. Im Landratsamt wurden die neuen Lehramtsanwärter offiziell in den Vorbereitungsdienst eingeführt.

Im Landratsamt wurden die Lehramtsanwärter vereidigt und in ihren Vorbereitungsdienst eingeführt. Foto: Schulamt Bayreuth

Im Rahmen einer Feierstunde wurden am Montag im Landratsamt Bayreuth neue Lehramtsanwärterinnen und -anwärter feierlich in ihren Vorbereitungsdienst an Grund- und Mittelschulen eingeführt. Die Veranstaltung markiert den offiziellen Beginn einer intensiven und prägenden Phase, in der die angehenden Lehrkräfte auf ihre verantwortungsvolle Rolle im bayerischen Schulsystem vorbereitet werden, heißt es in einer Mitteilung.

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Bewegende Reden

In bewegenden Ansprachen der Personalratsvorsitzenden Tanja Meierott und Iris Sebald sowie des Schulamtsdirektors Michael Hack wurde die Bedeutung des Lehrerberufs hervorgehoben. Dabei wurde betont, dass die neuen Lehramtsanwärter mit dem Schritt in den Vorbereitungsdienst nicht nur Verantwortung für ihre persönliche berufliche Entwicklung übernehmen, sondern vor allem für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Der Lehrerberuf gehe weit über die reine Wissensvermittlung hinaus. Lehrkräfte seien Wegbegleiter, Vorbilder, Unterstützer und Zuhörer, die Räume für Neugier und persönliches Wachstum schaffen.

Begeisterung und Geduld

Schulamtsdirektor Hack beleuchtete die Herausforderungen und Chancen des Vorbereitungsdienstes, in dem die Anwärter lernen werden, Unterricht nicht nur zu planen, sondern auch lebendig zu gestalten und dabei Begeisterung sowie Geduld zu zeigen. Die anschließende Vereidigung, die von Linda Froschauer, Juristin des Landratsamtes Bayreuth, abgenommen wurde, wurde als mehr als ein formaler Akt beschrieben – sie sei ein tiefgreifendes Versprechen an das demokratische Gemeinwesen, dessen Werte in der Schule weitergegeben werden, und ein Versprechen an die Schülerinnen und Schüler, sich mit ganzer Kraft für deren Bildung und Entwicklung einzusetzen.

Den neuen Lehrkräften wurden schließlich drei zentrale Wünsche mit auf den Weg gegeben: Bewahrung der Neugier: Um andere für das Lernen zu begeistern. Erhalt der Menschlichkeit: Um jede Schülerin und jeden Schüler in ihrer Einzigartigkeit zu sehen. Und Vertrauen in sich selbst: Da auch Fehler zum gemeinsamen Lernprozess gehören.