Verdienter Testspielsieg Tigers gewinnen mit 2:1 in Bad Nauheim

25.08.2019, xhbx, Eishockey Testspiel, EC Bad Nauheim - Bayreuth Tigers emspor, v.l. Goal scored, Tor zum 0:1 durch Ville Järvelainen (Bayreuth Tigers)(DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO)

EISHOCKEY. Wenn das erste Testspiel der Bayreuth Tigers gegen den tschechischen Zweitligisten Banik Sokolov (2:5) passabel war, dann war das zweite richtig gut. Beim DEL2-Konkurrenten EC Bad Nauheim behielt die Mannschaft von Trainer Petri Kujala nach 60 hart umkämpften Minuten mit 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) die Oberhand.

Große Freude kam im Tigers-Lager trotzdem nicht auf, da zwei Leistungsträger das Eis vorzeitig hatten verlassen müssen: Ivan Kolozvary und Martin Davidek waren im Schlussdrittel von abgefälschten Schüssen im Gesicht getroffen worden. „Wir hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist. Aber Klarheit werden wir erst haben, wenn die beiden in Bayreuth beim Arzt waren“, sagte Petri Kujala nach Spielschluss.

Ansonsten durfte der Bayreuther Trainer mit dem Test durchaus zufrieden sein. Er hatte eine Reduzierung der individuellen Fehler und höhere Aggressivität in den Zweikämpfen im Vergleich zum Duell gegen Sokolov gefordert. Beides setzten die Bayreuther vorbildlich um. Beflügelt durch die stattliche Kulisse von 2446 Zuschauern setzten zwar zunächst die Bad Nauheimer die Akzente, die Abschlüsse von Marcel Kahle (5.) und Cody Sylvester (14.) waren aber nicht Zwingend genug, um den starken Bayreuther Torhüter Brett Jaeger zu bezwingen. Auf der anderen Seite erhielt auch Felix Bick Gelegenheit, sich auszuzeichnen: Bei den Schüssen von Martin Heider (9.) und Tyler Gron (17.) war der Bad Nauheimer Rückhalt auf dem Posten.

Siegtreffer durch den auffälligen Kronawitter

Die leichten Vorteile der Heimmannschaft verschoben sich mit zunehmender Spieldauer immer mehr in Richtung der Gäste, die in der 36. Minute nicht unverdient in Führung gingen, als Ville Järveläinen nach einer 3:2-Überzahlsituation Nutznießer einer verunglückten Abwehraktion war. Zwar glichen die Bad Nauheimer noch im Mitteldrittel durch Jesper Kokkilas fulminanten Schlagschuss aus, die aktivere Mannschaft stellten aber weiterhin die Bayreuther. Die ernteten den Lohn eines starken Schlussdrittels drei Minuten vor Ende, als Henry Martens den auffälligen Benjamin Kronawitter mit einem Diagonalpass durch die gefährliche Zone mustergültig bediente. Die Bad Nauheimer antworteten nun noch einmal mit wütenden Angriffen, das Abwehrbollwerk der Tigers aber hielt stand.

„Das war absolut in Ordnung, wir haben schon einiges besser gemacht im Vergleich zu unserem ersten Spiel, beispielsweise das Arbeiten ohne Scheibe. Hier waren wir wesentlich aggressiver als zuletzt. Gut gefallen hat mir auch, wie sich unsere Verteidiger unter Druck befreit haben“, zog Petri Kujala ein positives Fazit.

EC Bad Nauheim: Bick – Slaton, Heyer; Ketter, Reinig; Kokkila, Stiefenhofer; Gnyp –Kahle, Betzold, Cornett; Pauli, El-Sayed, C. Sylvester; Hamill, Strodel, Bires; Ratmann, Fiddler, Bindels.

Bayreuth Tigers: Jaeger – Heider, Schmidt; Mannes Karlsson, Martens, Veisert; Nijenhuis – Bartosch, Kolozvary, Davidek; Järveläinen, Rajala, Gron; Kronawitter, Busch, Richter; Zimmermann.

SR: Engelmann, Naust;

Zuschauer: 2446.

Tore: 0:1 (36.) Järveläinen (Heider, Gron), 1:1 (39.) Kokkila (Hamill, Stiefenhofer – 5 gegen 4), 1:2 (58.) Kronawitter (Martens, Richter).

Strafminuten: Bad Nauheim 10 plus 10 gegen Pauli; Bayreuth 18 plus 10 gegen Nijenhuis.

 

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