Veranstaltungswoche Tage der Verbundenheit

Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland lädt zu einer internationalen Veranstaltungswoche ein. Ein Forum für Dialog, Erinnerung und Zukunft.

Die Kulturgala am 30. Juni ist einer der Höhepunkte der „Tage der Verbundenheit“. Im Bild die Preisverleihung der Kulturgala 2023. Einen der Preise hatte damals Swetlana Zech, Leiterin des Volkstanztheaters „Deutsche Quelle“ aus Kiew/Ukraine, erhalten. Foto: blachura photography

Die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland lädt für die Zeit vom 27. Juni bis 7. Juli zu den „Tagen der Verbundenheit“ nach Bayreuth ein. Die internationale Veranstaltungswoche, die alle zwei Jahre stattfindet, bringt Vertreterinnen und Vertreter deutscher Minderheiten und deutschsprachiger Gemeinschaften aus aller Welt mit Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen.

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Ort der Begegnung

„Die Welt verändert sich rasant – aber das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Identität und gegenseitiger Anerkennung bleibt“, wird Hartmut Koschyk, Vorsitzender des Stiftungsrates, in einer Mitteilung zitiert. Genau hier setzen die „Tage der Verbundenheit“ an: Sie schaffen einen Ort der Begegnung, an dem grenzüberschreitende Verbundenheit nicht nur diskutiert, sondern gelebt wird.

Vielseitiges Programm mit hochkarätigen Gästen

Das Programm der diesjährigen Ausgabe spannt einen Bogen von Geschichtsaufarbeitung über gesellschaftlichen Dialog bis zu wirtschaftlicher Kooperation. Zu den Höhepunkten gehören:

> das Gesprächsforum „1945 – Beginn von Deportation, Lagerhaft und Repressionen der heimatverbliebenen Deutschen im Osten“ (30. Juni) unter anderem mit der Landtagsabgeordneten Petra Loibl, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene

> die feierliche Kulturgala (30. Juni) mit der Verleihung der Kulturpreise der Stiftung

> das Gesprächsforum „Deutsch-jüdisches Kulturerbe als Auftrag für deutsche Minderheiten und deutschsprachige Gemeinschaften“ (1. Juli), unter anderem mit Staatsminister a.D. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe

> das Gesprächsforum „Bayern in Lateinamerika, Lateinamerika in Bayern: Potenziale transregionaler Partnerschaften“ (2. Juli), unter anderem mit Rogelio Frigerio, Gouverneur der Provinz Entre Ríos (Argentinien)

> die Wirtschaftskonferenz „Deutsche Minderheiten und deutschsprachige Gemeinschaften als wichtige Partner der Wirtschaftsbeziehungen“ (4. Juli), unter anderem mit dem Landtagsabgeordneten Josef Zellmeier, Vorsitzender des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen im Bayerischen Landtag.

Neben diesen Veranstaltungen sind eine Vernissage und eine Lesung geplant.

Freistaat unterstützt

Der Freistaat Bayern unterstützt die „Tage der Verbundenheit“ finanziell und unterstreicht damit die Bedeutung des Dialogs mit deutschen Minderheiten weltweit. Alle Veranstaltungen finden in Bayreuth statt, sind öffentlich zugänglich und kostenfrei. Interessierte sind eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen und ein Zeichen für ein weltoffenes, respektvolles Miteinander zu setzen. Weitere Informationen unter www.stiftung-verbundenheit.de.

Die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland unterstützt seit über 20 Jahren deutsche Minderheiten und deutschsprachige Gemeinschaften weltweit. Als Mittlerorganisation fördert sie ihre Selbstorganisation, berät strategisch und stärkt ihre Sichtbarkeit. Im Auftrag staatlicher Stellen (BMI, AA) arbeitet sie in Mittel-, Osteuropa, Baltikum, Russland, Zentralasien und Lateinamerika. Sie versteht sich als Brückenbauer für Identität und kulturellen Austausch.