Valentinstag Am liebsten rote Rosen

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Am kommenden Sonntag ist Valentinstag, und viele schenken ihrer Liebsten wieder bunte Blumen. Am Beliebtesten sind immer noch rote Rosen.

Pegnitz - „Der Klassiker sind natürlich rote Rosen“, sagt Alexandra Körber, Inhaberin von Blütenzauber in Pegnitz. Dieser Trend sei ungebrochen. Mittlerweile könne sie aber feststellen, dass immer mehr zu anderen Sorten gegriffen wird: „Mittlerweile werden auch gerne Tulpen gekauft.“ Als eine der ersten Frühjahrsblüher sorge diese Blume für gute Laune. Vor allem in der jetzigen Zeit sei die farbenfrohe Tulpe deswegen eine gute Idee.

Aber auch kurz gebundene Sträuße mit anderen Blumen seien eine schöne Alternative: „Gerbera, Santini, Alstromerien oder Lysianthus. Es gibt viele schöne Blumen. Die passen auch gut in einen Rosenstrauß und können mit Grün kombiniert werden“, erklärt Körber. Sollen es dann doch Rosen sein, gäbe es auch farbliche Alternativen. „Weiße Rosen werden mittlerweile gerne genommen.“ Ebenso seien zweifarbige oder orangene Rosen mal etwas anderes, so Körber.

Bunte und gemischte Sträuße

„Mit roten Rosen sagt man natürlich ‚Ich liebe dich’“, erklärt Evi Ebert, Inhaberin von Blumen Schnödt aus Auerbach. Doch auch bei ihr wird vermehrt zu Frühlingssträußen gegriffen. „Man kann bunt gemischte Sträuße schenken, mit Tulpen und Anemonen“, erklärt sie. Zudem sei es nicht mehr so, dass die Blume an ihre jeweilige Bedeutung geknüpft ist. „Früher hat es immer geheißen, eine Nelke schenkt man nicht, weil es eine Friedhofsblume ist. Da tut man der Nelke unrecht. Es gibt so tolle Farben“, sagt Ebert.

In dieser Hinsicht hätte sich ein Wandel vollzogen und deswegen gäbe es viele Blumen, mit denen am Valentinstag eine Freude gemacht werden kann. „Egal welche Art, frische Blumen kommen bei der Partnerin immer gut an.“ Ebert findet zudem, dass in der Corona-Zeit nicht nur der Partner beschenkt werden soll: „Auch den Personen, die einem nahestehen, wie den Verwandten, auch denen sollte man mal eine Freude machen.“

Schockgefrostete Rosen

Auch bei Blumen Hoffmann in Pegnitz werden vor allem rote Rosen zum Valentinstag gekauft. Willy Vizethum, einer der Inhaber, hat aber einen besonderen Tipp: „Glycerinrosen.“ Dabei handelt es sich um echte, schockgefrostete Rosen. „Die halten dann bis zu zwei Jahre. Da hat man viel länger Freude dran und die kosten auch nicht mehr als frische.“

Diese werden von Jahr zu Jahr mehr gekauft, sagt Vizethum. Frühlingsblumen wolle er hingegen dieses Jahr eher weniger anbieten. „Wir werden schon eine gewisse Stückzahl zur Verfügung stellen. Aber Blumen sind ja verderbliche Ware. Es ist aktuell schwierig voraus zu planen.“

Was Individuelles bestellen

Vor allem junge Männer tendieren zu roten Rosen, sagt Silvia Krellner, Floristin der Gärtnerei Roßbacher in Auerbach. Bei verheirateten Männer sehe das hingegen anders aus. Diese kennen die Vorlieben ihrer Frauen und bestellen daher oft etwas Individuelles. Einen extra zusammengestellten Strauß, bei dem auf die Vorlieben der beschenkten Person eingegangen wird, sieht auch Krellner als schönes Geschenk an. Die Möglichkeiten reichen von natürlichen Sträußen, bis hin zu welchen, die mit etwas Silbernem oder Goldenem dekoriert sind.

Kurz gebundene Sträuße

„Man kann eigentlich kurz gebundene Sträußchen in allen Farben machen. Vielleicht auch mit einem Tonherz darin.“ Hier komme es natürlich immer auf die betreffende Person an, die beschenkt werden soll, erklärt sie. Manchmal reiche aber auch schon eine schöne Orchidee. Wenn es hingegen nicht für den Partner sein soll, kann auch ein Körbchen, das auf den Tisch gestellt werden kann, Freude bereiten. Der Individualität seien keine Grenzen gesetzt.

 

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