Kurz vor dem Ende der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten fügen sich langsam die einzelnen Mosaiksteinchen zu einem Bild. Ich sage das deshalb, weil ich mittlerweile daran glaube, dass Historiker in, sagen wir, 100 Jahren nicht mehr auf eine Epoche wie Barock oder Renaissance spezialisiert sein werden – sondern angesichts dessen, was jeden Tag so an Neuigkeiten auf die Menschen einprasselt, auf einzelne Wochen. Es ist Wahnsinn, was jeden Tag passiert, man hat kaum Zeit, über das Gesamtbild nachzudenken. Also: Wohin steuern die USA?
US-Wahl 2020 Der US-Korrespondent der „Süddeutschen Zeitung“ erlebt die Politik hautnah
Von Jürgen Schmieder 02.11.2020 - 17:30 Uhr