BAYREUTH. Bedingter Tötungsvorsatz, ja. Und dennoch ein unvollendeter Versuch des Totschlags. In der Bluttat eines 33-jährigen Bayreuthers, der am 15. November einen Kontrahenten ein großes Küchenmesser in die linke Gesichtshälfte stach, sieht das Bayreuther Schwurgericht einen Fall mit einer seltenen und rechtlich schwierigen Vorsatzvariante.