Dieses Leiden besitzt einen komplizierten Namen: Die autosomal dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) gilt als eine der häufigsten Erbkrankheiten rund um den Globus. Hauptmerkmal von ADPKD ist die Entwicklung zahlreicher Zysten – mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume – in beiden Nieren. Das kontinuierliche Wachstum der Zysten führt zur Verdrängung der gesunden Nierenanteile und schlussendlich zum Verlust der Nierenfunktion. Nieren-Ersatzverfahren wie die Hämodialyse oder Nierentransplantation sind im Endstadium die unweigerliche Folge.
Uniklinikum Erlangen Fränkischen Forschern gelingt Durchbruch
Thoralf Lange 15.08.2024 - 10:44 Uhr