Unfall Mehrere Verletzte auf der B 289

red

Zwischen Ludwigschorgast und Kupferberg ist es am Dienstagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 289 gekommen.

Symbolbild – Ein Sanitäter vor einem Rettungswagen mit der Nummer des Notrufes. Foto: dpa/Jens Kalaene

Mehrere Stunden musste am Dienstag die Bundesstraße 289 zwischen Ludwigschorgast und Kupferberg nach einem schweren Verkehrsunfall gesperrt werden. Ein Autofahrer wurde nach Angaben der Polizei schwer, ein weiterer leichter verletzt. Beide Männer, ein 26-Jähriger aus dem Landkreis Hof, und ein 72-Jähriger aus der Region Kulmbach, wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die beiden Fahrzeuge wurden durch den heftigen Zusammenstoß total beschädigt.

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Wie es zu dem Unfall kommen konnte, muss erst noch untersucht werden, erklärte der Chef der Stadtsteinacher Polizeiinspektion, Georg Löffler.   Er war persönlich nach der Alarmierung zur Unfallstelle geeilt. Der Hergang des Unglücks war auch am Nachmittag noch nicht bekannt. Gegen 12 Uhr  sind die beiden Autos frontal zusammengestoßen. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war der junge Mann aus dem Hofer Landkreis mit seinem Ford Mondeo auf der B 289 von Kupferberg kommend in Richtung Kulmbach unterwegs. An der ersten Abzweigung in Richtung Ludwigschorgast stand ein Auto, dessen Fahrerin nach links abbiegen wollte und offenbar wegen Gegenverkehrs warten musste. 

„Der junge Ann aus Hof hat diese Verkehrssituation wahrscheinlich zu spät erkannt“, sagte Georg Löffler an der Unfallstelle. Der Fahrer sei mit seinem Ford auf die Gegenfahrbahn ausgewichen, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Doch das sollte sich als Verhängnis erweisen. Der Ford kollidierte auf der Gegenfahrbahn frontal mit ein einem Nissan Qashqai, an dessen Steuer ein 72-jähriger Kulmbacher saß. Die Autos krachten mit großer Wucht aufeinander. Der Nissan wurde dabei auch noch in die Leitplanken geschleudert. 

Die Polizei muss nun klären, wo der Nissan sich befunden hatte, kurz bevor der Unfall geschah. Kam das Fahrzeug aus der Ludwigschorgaster Einfahrt und wollte gerade in die Bundesstraße einbiegen oder war der Kulmbacher schon auf der Bundesstraße  in Richtung Kupferberg unterwegs? Die Polizei hatte dazu noch an der Unfallstelle einen Aufruf an Zeugen gerichtet. Besonders eine Autofahrerin, die laut Georg Löffler von dem Unfall möglicherweise gar nichts bemerkt hat, war dabei für die Beamten von Interesse. Die Frau hatte sich dann aber von sich aus gemeldet.

Um den Unfallhergang zu klären, hat die Polizei nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft einen Gutachter an den Unfallort gerufen.  Bis er seine Untersuchungen abgeschlossen hatte und die beiden Unglücksfahrzeuge abgeschleppt waren, blieb die Strecke voll gesperrt.
Rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Ludwigschorgast, Kupferberg, Wirsberg und Untersteinach waren entweder an der Unfallstelle im Einsatz oder waren mit der Umleitung des Verkehrs beauftragt, wie Einsatzleiter Yves Wächter berichtet. Unmittelbar nach ihrem Eintreffen stellten die Feuerwehrleute den Brandschutz sicher  und betreuten die beiden Verletzten, bevor der Rettungsdienst und der Notarzt eintraf.

Den Schaden an den beiden völlig zertrümmerten Autos schätzt die Polizei auf mindestens 30 000 Euro. Die Bundesstraße 289 musste zwischen Ludwigschorgast und Kupferberg bis in den Nachmittag hinein  Uhr völlig gesperrt werden. Kräfte der Feuerwehr leiteten in dieser Zeit den Verkehr örtlich um. Am frühen Abend muss noch eine Ölreinigungsmaschine die verschmutzte Fahrbahn reinigen. So lange wird die Bundesstraße in diesem Bereich nur einspurig befahrbar sein, informierte die Stadtsteinacher Polizeiinspektion.