Unbefristeter Kita-Streik geht auch nach Pfingsten weiter

Ein Ende des unbefristeten Kita-Streiks ist weiter nicht in Sicht.

 
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Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi kündigte am Mittwoch nach einer Streikdelegiertenkonferenz in Fulda an, den Ausstand im Sozial- und Erziehungsdienst auch über Pfingsten hinaus fortzusetzen. Vor eineinhalb Wochen hatte der unbefristete Streik in Kindertagesstätten, Schulhorten und anderen Erziehungseinrichtungen begonnen.

"Die Arbeitgeber setzen darauf, den Streik auf dem Rücken von Eltern und Kindern auszusitzen", erklärte Verdi-Chef Frank Bsirske. Sie verweigerten nach wie vor die "überfällige Anerkennung der wichtigen pädagogischen Facharbeit im Sozial- und Erziehungsdienst". Die Gewerkschaften verlangen für die 240.000 Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst neue Eingruppierungsregeln und Tätigkeitsmerkmale, was letztlich zu zehn Prozent mehr Gehalt führen soll.

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) forderte ein Ende des Streiks. "Die Gewerkschaften sollten die Dauerbelastung für Kinder und Eltern schnellstmöglich einstellen und endlich Tarifverhandlungen führen", erklärte VKA-Hauptgeschäftsführer Manfred Hoffmann. Die Hand der Arbeitgeber bleibe trotz der "Verweigerungshaltung" der Gewerkschaften ausgestreckt.

dpa

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