Die Umweltinitiative Marktredwitz hat im Auenpark eine Benjeshecke – auch „Totholzhecke“ genannt – errichtet. Sie besteht aus Ästen, Totholz, Zweigen und Pflanzenresten. Während das Schnittgut verrottet, entwickeln sich darin aus angeflogenen und durch Vögel eingebrachte Samen Gehölze und Stauden, sodass daraus eine lebende Hecke wird. „In jeder Entwicklungsstufe bildet diese einen attraktiven Lebensraum, Unterschlupf und Futterquelle für viele Tierarten und stellt damit einen wichtigen Beitrag für das ökologische Gleichgewicht dar“, heißt es in der Mitteilung der Umweltiniative. Deren Ziel ist es, mit der Hecke einen Mehrwert für den Park zu schaffen und den Bürgern die Bedeutung solcher Ökosysteme näher zu bringen. Hierzu soll es auch eine Informationstafel geben. Zudem will man die Menschen ermuntern, im Garten oder auf dem Balkon Unterschlupfmöglichkeiten und kleine Inseln für die Tierwelt zu schaffen. Unterstützt wurde der Bau der Benjeshecke durch die Stadt Marktredwitz, die den Standort sowie Pflöcke und Schnittgut zur Verfügung stellte. Auch die Gärtnerei Gramsch lieferte Äste und Schnittgut, wie die Umweltinitiative mitteilt.
Umweltinitiative Hecke als Zuhause für Vögel und Co.
red 05.03.2025 - 15:08 Uhr