Als Mensch mit Migrationshintergrund im Sinne der Studie gelten Menschen, die einen Elternteil haben, der ohne deutsche Staatsangehörigkeit geboren wurde, beziehungsweise die selbst eingebürgert wurden. Seit 2021 sind Menschen aus Syrien unter den Ausländern, die deutsche Staatsbürger werden, die größte Gruppe.
Rund 14 Prozent der Wahlberechtigten mit Migrationshintergrund
In dem Zeitraum, in dem die Befragungen stattfanden, lag er Anteil der Wahlberechtigten mit Migrationshintergrund zwischen 12 und 14 Prozent. Nach einer Recherche des Mediendienstes Integration haben rund 11,6 Prozent der frisch gewählten Abgeordneten einen Migrationshintergrund im Sinne der Untersuchung. Im 2021 gewählten Bundestag waren es 11,3 Prozent.
Im aktuellen Bundestag ist der Anteil der Abgeordneten mit Migrationshintergrund bei den Fraktionen der Grünen, der Linkspartei und der SPD deutlich höher als bei den Fraktionen von Union und AfD. Im Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine Ministerin einen Migrationshintergrund, die Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan von der SPD.